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Programm 2026

Vorprogramm

20.04.2026

Agenda

14:00 Uhr

Start des parallelen Hackathons

KI-Agent für Dienstleistungssteuerung Facility Services

16:00 Uhr

Treffen CHIEF

Corporate Hub für Innovation und Effizienz im FM – Strategie-Pitch

19:00 Uhr

Housewarming-Party

im Forty Four, Düsseldorf

Kongresstag 1

21.04.2026

Der Tag im Überblick

Session 1

Der Wert einer guten Strategie in Krisenzeiten

Auf das Spielsystem kommt’s an

  • Key Note von Moritz Schularick
  • Resiliente Corporate Portfolios & starke Standorte
  • Strategie- & Markt-Entwicklung – Fokus auf Qualität

Session 2

Echte Entlastung bei Betriebs– & Personalkosten 

Einfach nur smarter sourcen?

  • Kostentreiber im Spotlight 
  • Praxisbeispiel Gestaltungsspielräume schaffen im Betrieb
  • Praxisbeispiel Smarter sourcen
  • Target Costing: Wie schaffen Unternehmen effektiv die beste Entlastung im OPEX-Bereich?

Session 2

Lost in Transformation

Zu viel bleibt ohne Wirkung:
Digitalisierung, KI, IFM, Workplace-Transformation, Projekte, Projekte, Projekte – Führungspower gefragt! Sind wir am Limit? Wenn ja, was tun?

Der Tag im Detail

Session 1

Der Wert einer guten Strategie in Krisenzeiten

„Was der neue Trainer klasse macht, ist, das Spielsystem an den Stärken der Einzelnen und der Mannschaft auszurichten.“
Von diesem Gedanken profitieren auch Unternehmen. Statt unter dem Druck der wirtschaftlichen Lage entweder in Panik oder in Schockstarre zu verfallen, ist jetzt ein gutes Spielsystem – aka Strategie – gefragt. 
Und das heißt für resiliente Corporate Gebäude-Portfolios sorgen, Transparenz in Auslastung und Nutzung schaffen, und Gestaltungsspielräume im Betrieb eröffnen. 

09:30 Uhr

Nutzerkongress 2026 – Opening

Katja Müller-Westing
i²fm

Holger Knuf
i²fm

09:45 Uhr

We need to talk about …

Erfolgsfaktor Unternehmensinfrastruktur

„Die Unternehmen haben den Wert ihrer Immobilien als Erfolgsfaktor in der Transformation erkannt.“ Stimmt das – zum Beispiel mit Blick auf die Bilanzen?

Resilientes Portfolio

Was ist ein resilientes Corporate Portfolio – welche Anforderungen haben Corporates an die Informationen und die Transparenz hinsichtlich der Zustände, Flexibilisierung, Kapitalkosten, Total Cost of Occupancy, Transformationsbedarf? Was ist der Taktgeber für Corporate Asset Bereitstellung?

Black Box Daten & Nutzung

Wie steht es um die Digital Readiness, den Reifegrad? All die Anforderungen, was man sehen und kennen müsste? Wer macht Nutzung, Auslastung, Passung sichtbar?

10:30 Uhr

Strategie- & Markt-Entwicklung – Fokus auf Qualität

Fehlendes Personal, Preisdruck, steigende Kosten und Löhne, steigende Sozialabgaben – hat Qualitätsanspruch überhaupt noch eine Chance?

Dirk Otto
Präsident
RealFM e.V.

Frank Keuper
Geschäftsleitung Deutschland CSO
Vebego Facility Services

Torsten May
Geschäftsführer
WISAG Gebäudetechnik

Maria Fragou
Direktionsleiterin
STRABAG Property & Facility Services

Oliver Vellage
Geschäftsführer/ CTO
Dussmann

11:00 Uhr

Keynote

Weitblick – ohne sich von ökonomischen Fake News ins Bockshorn jagen zu lassen

  • Die düstere Seite: Firmenpleiten? De-Industrialisierung? Standortschwund?
  • Die helle Seite: Innovationstechnologien? Start-up Finanzierung?
  • Was geht, aber vor allem was bleibt und was verändert sich?

Keynote von Moritz Schularick

Beim Nutzerkongress im April 2026 zeigt Moritz Schularick, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), welche tektonischen Verschiebungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind – verständlich, einordnend und zwar jenseits kurzfristiger Schlagzeilen. Schularick gibt Orientierung für strategische Entscheidungen in Unternehmen und macht deutlich, warum Zuversicht – ganz nüchtern betrachtet – angebracht ist.

11:30 Uhr

Q&A mit dem Plenum

Im anschließenden Q&A mit Moritz Schularick vertiefen wir die Keynote-Thesen und ordnen sie im Dialog ein – mit Zeit für Ihre Fragen.

11:45 Uhr

Kaffeepause

12:15 Uhr

Standortstärke – Krisenfestigkeit

  • Standorte werden geschlossen, weil es im Kerngeschäft hakt – so die gängige Annahme. Wer anderes behauptet, dem droht die Frage, ob denn der Schwanz mit dem Hund wedeln will. Dabei kennt die Industrie viele Modelle, wie starke Standorte auch das Kerngeschäft (wieder) stark machen: Industrieparks, Bereitstellungsgemeinschaften etc.
  • Ohne Bereitsteller bleibt Verbrauchen ungesteuert, wird über die Infrastruktur geatmet (auch über Compliance-Grenzen hinweg), sind die Betriebskosten zwar pauschal zu hoch, aber nicht gemessen.
  • In dieser Runde arbeiten wir gemeinsam heraus, wie man das Mandat erringt, ein gutes Bereitstellungsmodell aufzuziehen?

13:00 Uhr

Gemeinsamer Lunch

Entlastung bei Betriebs– & Personalkosten – einfach nur smarter sourcen?

Kostendruck = Neu-Ausschreibung. Dieser Reflex scheint bei vielen direkt aus dem Rückenmark zu kommen. Wir unterziehen das einem Reality-Check. Wir schauen jetzt zuerst auf die Kostenrealität, dann auf Sourcing als Werkzeug – nicht als Reflex. Was sind wirklich die relevanten Kostenblöcke und Kostentreiber im Betrieb? Hilft es, smarter zu sourcen? Oder sollte der Blick erst einmal auf andere Gestaltungsspielräume gehen?

14:00 Uhr

Kostentreiber im Spotlight

  • Wo stecken die wahren Kostentreiber im Betrieb? 
  • Die Corporate FM-Kostenlandkarte neu durchdrungen

14:15 Uhr

Target Costing – den Leistungszuschnitt neu designen

  • Unmittelbare Aha-Effekte der Kostenanalyse
  • Die Methode Target Costing in der Umsetzung: Wie man damit echte Gestaltungsspielräume im Betrieb schafft

14:45 Uhr

Praxisbeispiel Smarter Sourcing

  • Mit Hilfe von Technologie smarter zu sourcen klingt verlockend, wie funktioniert das ganz konkret?
  • Ist die Corporate Welt schon so weit?

15:00 Uhr

Unterm Strich muss Entlastung stehen …

  • Wie schaffen Unternehmen effektiv die beste Entlastung im OPEX-Bereich?
  • Warum tun sich viele mit dem Target Costing eher noch schwer? 

15:30 Uhr

Coffee Break

Lost in Transformation

Der Transformationsdruck hat Unternehmen fest im Griff. So fest, dass Führungskräfte ans Limit geraten. Als erstes bleibt dann die Wirkung auf der Strecke. So entstehen Workplace Projekte ohne bessere Flächenauslastung oder CAFM-Einführungen ohne effizientere Prozesse oder Datenerfassung ohne fortschreibbare Datenstruktur oder oder oder …
Wie macht man Organisationen fit für anhaltenden Transformationsdruck?  Und wo wollen wir im CoReFM eigentlich hin?

16:00 Uhr

Sind FM und CREM Führungskräfte am Limit?

  • „Wie geht’s uns denn heute?“ Der Transformationsdruck der letzten Jahre hat  Führungskräfte viel Kraft gekostet – zu viel?
  • Wenn ja, was tun?
  • Um mit Energie und Gestaltungskraft am Ball zu bleiben, ist die Entwicklungsperspektive entscheidend. Wo wollen wir hin im CoReFM?
  • Das Panel bewertet die folgenden Pitches 

16:30 Uhr Pitch I

Wie wäre es mit der Investorenrolle für CoReFM?

  • Forschungsprojekt: Welchen Einfluss hat die Bereitstellung auf Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit?

Katja Müller-Westing
i²fm

16:50 Uhr Pitch II

Sollte CoReFM alle externen Dienstleistungen Standort- und Objektarten-übergreifend als Querschnittsfunktion steuern?

  • Ergebnisse des fmn CHIEF Strategie Pitches vom 20.04.2026

17:10 Uhr Pitch III

Erlauben KI & Digitalisierung völlig neue Organisationsformen, weil Reportings, Nachweisfähigkeit, KPIs, Dokumente … einfacher zu handeln sind?

  • Zum Beispiel wieder kleinteiligere Vergabe statt großer Pakete? 

17:40 Uhr

Wie gelingt der Wissenstransfer?

  • Knappe Ressourcen und wenige Nachwuchskäfte trifft auf undokumentiertes Inselwissen in den Köpfen einzelner und schlechte Datenqualität. Wie geht man diese Herausforderung am besten an?

18:10 Uhr

Wrap up des Tages & Übergang in den abendlichen „Wissenstransfer“

Abendprogramm

ab 18:30 Uhr

fmn Lounge

Der schönste Platz auf jeder Party ist immer in der Küche. Aber eine Rooftop-Party mit Blick über Düsseldorf ist auch maßlos cool.
Wie gut, dass es das Forty Four gibt – Küche und Rooftop in einem. Wir genießen den Frühlingsabend gemeinsam bei BBQ, Livemusik und jeder Menge Platz für gute Gespräche.

  • 18:30 Uhr Shuttle zum Forty Four
  • 18:45 Uhr Eintreffen
  • 19:00 Uhr Begrüßung
  • gegen 23:00 Uhr Shuttle zurück zum Hyatt – oder zum letzten Absacker
Kongresstag 2

22.04.2026

Der Tag im Überblick

Session 4

Die frohe Botschaft der Digitalisierung

  • Welche Hürden Digitalisierungsprojekte wirklich nehmen müssen
  • Neu-Entwicklung der Betriebsstandards
  • KI in der Praxis – Ende des Datenchaos
  • Hackathon-Ergebnisse: FM Agent für DLS gebaut
  • Große Hochzeit: CAFM & SAP
  • Live-Podcast Aufzeichnung InnoFM

Exkursionen

Deep Dives

Aufbruchsprojekte vor Ort entdecken

16:00 Uhr

Rückkehr zum Hyatt & Ende der Veranstaltung

Der Tag im Detail

Die frohe Botschaft der Digitalisierung

Digitalisierung, das klingt nach leichterer Arbeit, schneller, verlässlicher, unaufwändiger. In der Praxis stehen aber noch ein paar Hürden im Weg: Daten, Prozesse, Rechte und Vertrauen. KI leuchtet wie ein Scheinwerfer Lücken und schlechte Datenqualität aus, Legal zuckt beim Datenschutz, Betriebsräte bei Kontrolle und natürlich der Jobsicherheit, Prozessentwicklung ist beliebt wie eine Wurzelbehandlung – und von Geld haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Wer verstehen will, wie aus „wir digitalisieren jetzt“ ein wirksames Betriebs- und Führungsprojekt wird, ist hier richtig.

09:30 Uhr

Begrüßung

09:40 Uhr

An der Technik hat’s nicht gelegen! Welche Hürden Digitalisierungsprojekte meistern müssen.

  • Der richtige Umgang mit Datenschutz und Persönlichkeitsrechten:
    im Betrieb: Dokumentation, Arbeitskontrollen, Tätigkeitsausführung, Protokollierung …
    in der Bereitstellung: Nutzungserfassung, Auslastungsmessung, Bewegungsmuster …
  • Prozessentwicklung: „Uh, dafür haben wir gar keine Zeit, erstmal muss die Software laufen.“
  • Kein Geld für Datenqualität und überhaupt Zahlungsbereitschaft: „Ihr habt doch so cool digitalisiert, dann wird es jetzt billiger, oder?“
  • Ziele! Welche Ziele? Was soll bei Digitalisierungsprojekten eigentlich rauskommen?

10:20 Uhr

Neuer Prozess-Standard

  • In jedem Niedrigmargen-Bereich gibt es nur ein Mittel, um wirtschaftlich zu sein: Standardisierung & Automatisierung.
  • Betriebsstandards sind aber nach wie vor Mangelware. Wie IT, QM und Prozessentwicklung zusammen arbeiten können, damit die Operative blüht.

10:40 Uhr

Das Ende des Datenchaos in greifbarer Nähe. Aber wie genau?

Die Alternativen:

  • Daten zusammentragen und strukturieren mit Hilfe von KI?
  • Ein Standard-Datenmodell zugrundelegen und Stück für Stück alles einrollen?
  • Datenaufnahme vereinfachen?
  • Oder einfach leben mit den Lücken und durch Empty-field-KI füllen?

11:00 Uhr

Zeigt mal den KI-Agenten

Ergebnisse des parallel stattfindenden Hackathons

Sprecher der Hackathon-Gruppe – wird im Workshop gewählt

11:15 Uhr

Coffee-Break

11:45 Uhr

Integration SAP & CAFM – Kostenfalle oder lohnende Harmonisierung?

  • Praxisbericht aus dem laufenden Projekt: Wie setzt man ein so großes Integrationsprojekt auf?
  • Welche Ziele werden mit der Integration verfolgt?
  • Was verspricht sich der Dienstleister an Nutzen für das eigene Unternehmen und für Kunden dadurch?

12:05 Uhr

Sollte FM besser auch in den im Kerngeschäft etablierten Systemen arbeiten?

  • Effizienz, Vergleichbarkeit, Management Attention, Durchgängigkeit, Datensparsamkeit … die Liste guter Gründe, im selben System zu arbeiten, wie das Kerngeschäft ist lang.
  • Warum wird dann nicht schon längst im selben System gearbeitet?

12:20 Uhr

CAFM? Das machen wir doch demnächst alles mit n8n.

  • Ein Impuls zum anschließenden Streiten mit

12:30 Uhr

Panel – Sollte FM besser auch in den im Kerngeschäft etablierten Systemen arbeiten?

  • Live Podcast-Aufzeichnung InnoFM
  • Wir freuen uns sehr, dass Christian Schlicht den InnoFM Podcast im Andenken an unseren langjährigen Wegbegleiter beim Nutzerkongress Prof. Markus Thomzik weiterführt.

13:00 Uhr

Wrap up des Tages

13:10 Uhr

Fertig machen zum Aufbruch – Lunchpakete, fertig, los!

Deep Dives – Aufbruch vor Ort entdecken

Die Krönung des Nutzerkongresses sind der Besuch der Aufbruchsprojekte. Suchen Sie sich einfach das passendste aus.

13:30 Uhr

Deep Dives vor Ort

Betrieb kritischer Infrastruktur

Rechenzentrum – Vodafone in Düsseldorf

Stahlwerk – fit for future, fit for Wasserstoff?

Stahlwerk in Duisburg Walsum

Best Pracitice Workplace-Transformation

PwC Eclipse in Düsseldorf

Gegen 16:00 Uhr

Rückkehr zum Hyatt

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